Mit dem Mountainbike über die Death Road

 

La Paz, das heißt Bolivien generell, war eigentlich gar nicht auf meiner geplanten Route vorgesehen. Die spontane Entscheidung, zwischen Chile und Peru doch einen kurzen Schlenker nach Bolivien zu machen, war allerdings eine meiner besten! Und was kann man nun eigentlich so alles hier machen? "Bei La Paz gibt es doch diese Death Road, wo man mit dem Mountainbike runterfahren kann!" Mit dem Mountainbike über die gefährlichste Straße der Welt? I'm in!

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Hiking am Lago Maggiore

 

Sonnenschein, Wasser mit einer Bergkulisse im Hintergrund und traumhafte Wanderwege - ich konnte mir nichts schöneres vorstellen, als wir uns mit Sack und Pack auf den Weg Richtung Süden machten, nachdem ich kurz zuvor meinen Job gekündigt hatte. Eine Woche Dolce Vita und ein guter Mix aus Bewegung und Entspannung - die Vorfreude war groß. Mit der Fahrt kam leider auch der Regen, es wollte gar nicht aufhören und die Stimmung trübte sich. Wir fahren doch in die Sonne, was denkt sich Meister Wetter eigentlich? Auch bei der Ankunft donnerte der Regen auf den See nieder, die Aussicht war durch Wolken gedämmt. 

 

 

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Roadtrip durch den Norden Spaniens

 

Um Abenteuer zu erleben, muss man gar nicht immer so weit reisen. Wunderschöne Wanderwege, traumhafte Sandstrände, tolles Essen und freundliche Menschen trifft man auch in Europa, zum Beispiel im Norden Spaniens! Hier wollte ich mich mit meiner kanadischen Freundin Tiff treffen, die ich ein Jahr zuvor in Peru kennengelernt hatte.

Unser Plan war wie folgt: Wir treffen uns in Bilbao. Dort buchen wir uns einen Mietwagen, mit dem wir nach San Sebastian fahren, einer kleinen Studentenstadt mit besten Anfängerwellen zum Surfen. Nach ein paar Tagen Sonne, Strand und Surfen geht es weiter nach Pamplona, von wo aus man tolle Ausflüge unternehmen kann. Ein paar Tage in Santander wollten wir dann für weitere Surfversuche und Wandern im Nationalpark Picos de Europa nutzen. Eine letzte Nacht und ein letzter Tag in Bilbao sollte das Kulturprogramm vollenden.

 

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Über den Salkantay nach Machu Picchu

 

Viele Wege führen nach Machu Picchu... Der beliebteste ist immer noch der Inka Trail, den die UNESCO und die Stadt Cusco mittlerweile auf 500 Personen pro Tag beschränkt haben. Das führt dazu, dass er bereits Monate im Voraus ausgebucht ist - eine spontane Entscheidung hierfür ist also nicht möglich. Eine großartige Alternative ist der Salkantay Trek mit spektakulären Aussichten und Passagen, auf denen man an seine körperliche Grenzen stößt.

Der Salkantay Trek führt über den 4.629 Meter hohen Salkantay Pass, vier Tage ist man zu Fuß unterwegs mit dem Ziel Aguas Calientes, das Machu Picchu-Dorf. Der fünfte Tag ist für die Besichtigung der verlorenen Inka-Stadt Machu Picchu selbst eingeplant.

 

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Magisches Patagonien

Nach drei fantastischen Monaten in Chiles Hauptstadt Santiago, freute ich mich darauf, neuen Abenteuern entgegenzublicken und nun wirklich ans Ende der Welt zu reisen. Mit dem Flugzeug ging es von Santiago nach Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt (das noch weiter südlich gelegene Ushuaia im argentinischen Patagonien ist offiziell nicht als Stadt anerkannt). "Wenn du auf der Plaza in Punta Arenas den Fuß der Statue von Hernando de Magallanes küsst, bedeutet das, dass du irgendwann nach Patagonien zurückkehrst", gab mir meine Mitbewohnerin aus Santiago noch mit auf den Weg.

 

Punta Arenas - wenn du den Fuß der Statue von Hernando de Magallanes küsst, wirst du zurückkehren

 

Auf dem Weg zum Flughafen ließ mich das Gefühl nicht los, dass jetzt das Abenteuer beginnt. Meine erste Reise alleine. Dabei war ich ja schon allein nach Santiago gereist. Und nach Schweden für ein Praktikum einige Jahre zuvor. Aber die Aufregung, die ich jetzt empfand, war unvergleichbar. Marit am Ende der Welt.

In Punta Arenas angekommen, wollte ich erst einmal die Stadt erkunden. Ich ließ mich treiben, lief durch die Straßen, kam bald am Ufer an, mit Blick auf den Estrecho de Magallanes. Auf dem Steg vor mir tummelten sich Vögel, in der Ferne konnte man Feuerland erkennen. Der Horizont erstreckte sich über schneebedeckten Gipfeln, in einem unbeschreiblichen Licht und Blautönen, die ich so noch nie gesehen hatte, die sich nicht auf Fotos festhalten lassen, sondern nur in der Erinnerung verweilen. Pures Glück und das Gefühl von Freiheit durchströmten mich in diesem Moment, beinahe hätte ich einen Glücksschrei losgelassen!

 

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