Mit dem Mountainbike über die Death Road

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Cusco Curiosidades - Was die Stadt so besonders macht

Traditionell gekleidete Mädchen
Traditionell gekleidete Mädchen
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3 Tage Regen in Riga

Der Regen in Deutschland war wohl schon der erste Bote, der einen Ausblick auf das Wetter am Pfingstwochenende gab. Bereits auf dem Weg zum Flughafen wurde ich so durchnässt, dass man nur hoffen konnte, dass sich keine Erkältung ausbreitet. Mit etwas Verspätung ging es vom Frankfurter Flughafen mit Air Baltic nach Riga. Zwei Stunden Flugzeit und eine Stunde Zeitverschiebung später landeten wir an dem kleinen Flughafen der 650.000-Einwohnerstadt im Baltikum.

 

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Bewusst reisen... und noch mehr erleben

Ich bin ein großer Natur- und Tierliebhaber. Deswegen liegt mir auch viel daran, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und bewusst zu konsumieren. Tourismus ist ein Thema, bei dem die Meinungen auseinander gehen, was Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein angeht. Auf der einen Seite wird behauptet, Tourismus zerstöre die Natur, Landeseinwohner würden ausgebeutet und der Kapitalismus sorge dafür, dass die Originalität des Landes flöten geht. Da erinnere ich mich gerne an das Grundstudium, als wir über Globalisierung sprachen und uns ein Bild gezeigt wurde, auf dem wir ein McDonalds-Restaurant inmitten einer Dschungellandschaft sehen konnten.

Auf der anderen Seite wird behauptet, Tourismus sei gut für Entwicklungs- und Schwellenländer, denn die reichen Gesellschaften bringen Geld ins Land, es wird Infrastruktur errichtet, Arbeitsplätze geschaffen. Ich denke, dass beide Argumentationslinien Wahrheiten enthalten und dass wir als Konsequenz bewusst reisen sollten. Wie ihr die ersten Schritte in Richtung Bewusstes Reisen oder auch Slow Travel gehen könnt, findet ihr in diesem Blogbeitrag.

 

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Von dem Luxus, nicht bleiben zu müssen

Meine Reisen nach Lateinamerika haben mich teilweise auch sehr nachdenklich gestimmt. Auf der einen Seite findet man unglaublich viele schöne Landschaften, viele touristische Highlights, die man selbst in vielen Wochen noch nicht ausgereizt hat, Touristen, die Geld in das Land bringen, Touristenguides, die den Eindruck machen, als arbeiten sie sehr gerne, Stadtteile, in denen sich hübsche Cafés an Nachtclubs reihen, einen Reichtum an Früchten und Kaffee. Auf der anderen Seite findet man Armut, sehr viel Armut. Wie das eben in einem Entwicklungsland so ist. Warum sind eigentlich gerade Entwicklungsländer so beliebte Reiseziele bei Backpackern und Flashpackern, abgesehen von den kulturellen Unterschieden, die es zu entdecken gibt? Weil das Preisniveau so niedrig ist und man schon für 50 Euro in einem Luxusressort bleiben kann? Oder weil wir uns immer wieder klarmachen müssen, dass wir von dem Luxus profitieren, nicht in diesem Land bleiben zu müssen? Ganz im Gegensatz zu den Einheimischen, denen es an monetären Mitteln und Möglichkeiten fehlt.

 

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Ein Tag in Amsterdam

"Wie? Du warst noch nie in Holland?" Richtig. So nah, aber bisher hatte ich noch nicht die Möglichkeit. Bis jetzt! Endlich ergab es sich, dass ich gemeinsam mit Freundinnen diese tolle Stadt kennenlerne, die so nah zu Deutschland liegt und doch eine andere Welt ist. Anders, hipper, nasser. Und so viele Möglichkeiten, wie man Tage füllt. Wir entschieden uns dafür, uns durch die Stadt treiben zu lassen und das mitzunehmen, was uns begegnet - und das hat sich gelohnt.

 

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Kokosnussbrot und frischer Hummer: Corn Islands

Für 82 Dollar pro Flug kommt man von Nicaraguas Hauptstadt Managua mit der hiesigen Airline La Costena ins Paradies: Die Karibikinseln Big Corn Island und Little Corn Island liegen circa 70 Kilometer vom Festland entfernt im karibischen Meer.

Mit der kleinen Propellermaschine landet man auf Big Corn Island - auf dem kleinsten Flughafen, den ich je gesehen habe. Nach Little Corn fährt morgens um 10 Uhr ein Panga für etwa fünf Dollar, nachmittags gibt es eine weitere Überfahrt um 16:30 Uhr. Ob das Motorboot pünktlich losfährt, hängt allerdings stark vom Wellengang ab. Ebenfalls vom Wellengang abhängig: die Menge an Wasser, die über die Reling auf die Touristen spritzt. Dies kann unter Umständen auch mal so viel sein, dass man auf der anderen Insel klitschnass ankommt. Ein Tipp für die Überfahrt: Setz dich in die dritte Reihe von vorne in die Mitte. Hier bekommt man die geringste Kombination aus Meerwasser und starkem Aufsetzen des Bootes ab und kleines Gepäck lässt sich wunderbar zwischen den Füßen platzieren, sodass man kein Trinkgeld für eine sichere Verstauung des Gepäcks bezahlen muss.

 

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Nicaragua - Tierra de los lagos y los volcánes

„Warum Nicaragua?“, ist eine Frage, die sich alle Backpacker in Nicaragua gegenseitig stellten. Die Antworten sind oft ähnlich: die zahlreichen Möglichkeiten, Abenteuerlust zu stillen, Flucht aus dem Winter, traumhafte Strände, unentdeckt und vor allem: hier ist alles noch richtig „laid back“.

 

Für mich standen neben diesen Argumenten noch zwei weitere Gründe im Vordergrund: meine Leidenschaft für spanischsprachige Länder und die Möglichkeit zu Surfen. Lange Zeit war Costa Rica ein Traumreiseziel von mir – bis ich anfing, mich über das nördliche Nachbarland zu informieren. Ich erzählte meinen besten Freundinnen von meinem Plan und wider Erwarten hörte ich im Einklang „Wir sind dabei!“. Als wir dann vereinbarten, uns gleich nach Weihnachten auf den Weg zu machen, war auch die alljährliche Silvesterfrage geklärt: Lassen wir den Rest in der Heimat zurück, wir feiern am Strand!

 

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Hiking am Lago Maggiore

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Roadtrip durch den Norden Spaniens

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Tierisches Paradies: Galapagos

Die Galapagos-Inseln - das war der Traum, das Highlight der Südamerika-Reise, worauf meine Freundin und ich hinfieberten. Ein paar Tage Paradies, einsame Strände, Schildkröten und Seehunde, Vulkane und Natur und Pinguine - es konnte nur großartig werden! Der Flug von Guayaquil aus ging so schnell um, bis wir aus dem Fenster das türkisblaue Wasser und die grünen Inseln erspähten. Der Flughafen befindet sich auf der Insel Baltra, unser erstes Ziel war der mit 15.000 Einwohnern größte Ort des Galapagos-Archipels Puerto Ayora im Süden der Isla Santa Cruz, die direkt neben der Insel Baltra liegt.

 

Der Transport sollte also kein Problem sein, ein Bus fährt einmal über die Insel und setzt uns in dem Hafenort ab - so der Plan. Vom Flughafen aus ging es erstmal ein kleines Stück mit einem Transporter, dann ein kleines Stück mit einer Fähre, auf welcher unser Gepäck ungesichert auf dem Dach mitfahren durfte während wir es schon vor unserem inneren Auge im pazifischen Ozean untergehen sahen, und dann ging es weiter mit dem Bus. Typisch südamerikanisch war der Bus a) total überfüllt und b) viel zu niedrig für deutsche große Frauen. Gekrümmt und eingequetscht stand ich also im Gang. Bis auf einmal der komische Geruch nach verbranntem Motor durch den Bus zog. Kurze Zeit später war der Busfahrer vor lauter Rauch ganz benebelt, konnte nichts mehr sehen und musste den Bus anhalten. Na super, dann machen wir doch erstmal eine kurze Pause...

 

Keiner wusste nun, wie es weitergeht. Wird der Bus repariert? Kommt ein anderer Bus? Gibt es überhaupt einen anderen Bus auf der Insel? Nun ja, warten war auf jeden Fall eine Sache, die ich ja schon auf dem Kontinent gelernt hatte. Nach etwa einer Stunde kam dann tatsächlich ein anderer Bus, in den wir so schnell wie möglich hereinsprungen, um noch einen Sitzplatz zu ergattern und der uns dann heile nach Puerto Ayora brachte. 

 

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Über den Salkantay nach Machu Picchu

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Salar de Uyuni - Salz, wohin das Auge reicht

Wenn ich an Bolivien denke, denke ich zunächst einmal an atemberaubende Landschaften und Extreme. Vor allem extrem kalt und extrem trocken. Die dreitägige Tour von San Pedro de Atacama in Chile nach Uyuni in Bolivien ist die einzige Möglichkeit, die Grenze zwischen den beiden Ländern ohne ein eigenes Fahrzeug zu überqueren, Busse verkehren hier nicht. Wo auch - wir sind den größten Part ja nicht mal auf Straßen gefahren... Der Trip über die Grenze hält ein einmaliges Naturerlebnis bereit: den Salzsee Salar de Uyuni.

 

Die Tage vorher waren spannend, es war Winter und im bolivianischen Hochland, im Altiplano, lag Schnee. Das fand ich schon mal sehr ungewöhnlich für die angeblich trockenste Wüste der Welt. Nun ja, das Klima brachte dann auch mit sich, dass der normale Grenzübergang gesperrt war. So hieß es bis einen Tag vor Abfahrt, es sei gar nicht sicher, dass wir fahren könnten. Weil der Grenzübergang nicht öffnete, wurde umdisponiert und wir sollten die alternative Route über Ollagüe nehmen. Dafür mussten wir wohl auf ein, zwei Highlights verzichten, sahen dafür aber zwei andere Lagunen.

 

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Magisches Patagonien

Nach drei fantastischen Monaten in Chiles Hauptstadt Santiago, freute ich mich darauf, neuen Abenteuern entgegenzublicken und nun wirklich ans Ende der Welt zu reisen. Mit dem Flugzeug ging es von Santiago nach Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt (das noch weiter südlich gelegene Ushuaia im argentinischen Patagonien ist offiziell nicht als Stadt anerkannt). "Wenn du auf der Plaza in Punta Arenas den Fuß der Statue von Hernando de Magallanes küsst, bedeutet das, dass du irgendwann nach Patagonien zurückkehrst", gab mir meine Mitbewohnerin aus Santiago noch mit auf den Weg.

 

Punta Arenas - wenn du den Fuß der Statue von Hernando de Magallanes küsst, wirst du zurückkehren

 

Auf dem Weg zum Flughafen ließ mich das Gefühl nicht los, dass jetzt das Abenteuer beginnt. Meine erste Reise alleine. Dabei war ich ja schon allein nach Santiago gereist. Und nach Schweden für ein Praktikum einige Jahre zuvor. Aber die Aufregung, die ich jetzt empfand, war unvergleichbar. Marit am Ende der Welt.

In Punta Arenas angekommen, wollte ich erst einmal die Stadt erkunden. Ich ließ mich treiben, lief durch die Straßen, kam bald am Ufer an, mit Blick auf den Estrecho de Magallanes. Auf dem Steg vor mir tummelten sich Vögel, in der Ferne konnte man Feuerland erkennen. Der Horizont erstreckte sich über schneebedeckten Gipfeln, in einem unbeschreiblichen Licht und Blautönen, die ich so noch nie gesehen hatte, die sich nicht auf Fotos festhalten lassen, sondern nur in der Erinnerung verweilen. Pures Glück und das Gefühl von Freiheit durchströmten mich in diesem Moment, beinahe hätte ich einen Glücksschrei losgelassen!

 

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Meine Top 10 To Dos in Santiago de Chile

Am 1. März 2013 war es endlich so weit: Die Reise nach Südamerika sollte beginnen. Den Masterabschluss gerade frisch in der Tasche, aber anstatt sich wie die Kommilitonen auf Arbeitssuche zu begeben, wollte Marit doch lieber die Welt ein bisschen entdecken. Als ich die Reiseplanung begann, hatte ich im Sinn, mich drei Monate aus Europa abzusetzen. Eine neue Sprache, eine neue Tätigkeit, eine neue Welt - das Fernweh wollte gestillt werden. Schnell hatte ich mich für Südamerika entschieden, mit dem Land selbst wurde es schwieriger. Deswegen entschloss ich, mich erstmal nicht auf ein Land festzulegen und dass drei Monate auch viel zu kurz sind und das Rückflugticket buchte ich dann eigentlich auch vor allem aus der Angst davor, sonst nicht einreisen zu dürfen. 

 

Zumindest aber den ersten Stop musste ich festlegen und da es ja möglichst weit weg gehen sollte, fixierte ich mich auf Chile, das Land am Ende der Welt, das Land der Extreme, wo die höchsten Berge Südamerikas nur wenige Kilometer von den schönsten Stränden entfernt sind, wo antarktischer Wind, Schnee und Regen im Süden und Hitze und trockene Wüstenluft im Norden herrschen, das Land, wo Vulkane auf Weinberge treffen, wo man eine moderne Millionenstadt ebenso findet wie kleine Dörfer, die von Ureinwohnern bewohnt werden. Vor allem aber, wie ich schnell feststellen durfte, ein Land mit Menschen, die so nett, humorvoll, gastfreundlich und offen sind, dass man eigentlich nicht wieder weg möchte.

 

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Buenos Aires: Tango auf der Straße

"Ich bin seit einem Jahr in Lateinamerika unterwegs, am unsichersten fühle ich mich hier in Buenos Aires", erzählte der Australier aus unserem Hostel uns circa eine Stunde nach der Ankunft und flößte uns ziemlichen Respekt vor der Stadt ein. Ja, wir hatten gelesen, dass man im Stadtteil La Boca vorsichtig sein muss. Aber das muss man ja auch eigentlich in allen großen Städten. Aber ja, man merkt in Buenos Aires auch, dass die Krise von 2001 noch nicht überstanden ist. Wir ließen uns die Neugier auf die Stadt nicht nehmen und genossen erstmal die angenehmen 25 Grad auf der Dachterasse unseres Hostels nachdem in Chile der Herbst mit immer größeren Schritten kam. Mit meinen zwei Freundinnen aus Santiago hatten wir spontan den Wochenendtrip nach Buenos Aires gebucht.

 

Die Reise fing schon spektakulär an. Unser Flug sollte Samstag super früh von Santiago aus gehen, wir quälten uns also mitten in der Nacht aus dem Bett um pünktlich am Flughafen zu sein. Und dann? Der Flug wurde gecancelt! Warum erfuhren wir nicht, aber wir könnten ja den nächsten in zwei Stunden nehmen... Das war also dann das erste Mal, dass ich am Flughafen schlief und es klappte wunderbar! Und zwar so gut, dass wir dann fast den nächsten Flieger verpasst hätten! Glücklicherweise ist aber alles gut gegangen, außer, dass wir eben einen halben Tag in der bunten, geschichtsreichen und bewegenden Stadt verloren hatten.

 

Der Flug über die Anden war phenomenal. Ich hatten mir den Fensterplatz geschnappt und freute mich wie ein Kind, die Berge von oben zu betrachten. Berge oder Meer? Ich kann mich immer noch nicht entscheiden...

 

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